Montag, 9. Mai 2011

Fair-Isle-Virus

Neu ausgebrochen zu sein scheint bei mir der FI-Virus. Hört sich ja fast gefährlich an!
Die beidhändige Technik muss ich nur ein bisschen auffrischen und ein paar Reihen üben, dann wird das schon wieder gehen.
Die Shetland-Wolle liegt schon bereit, leider habe ich nur vier verschiedene Farben (ein helles lila, dunkellila, hellblau und anthrazit). Für einen echten Fair Isle ein bisschen sehr bescheiden, aber zum Üben reicht es.

Angesteckt wurde ich übrigens von einer neuen ravelry-Gruppe: Das tapfere Schneiderlein - der Name ist wohl eine Anspielung auf den Mut, den man, zumindest beim ersten Mal, aufbringen muss, wenn man die Steeks aufschneidet.
Und bis hierhin habe ich es ja bis jetzt noch nie geschafft.
In dieser Gruppe sind so bekannte FI-Spezies wie Ulrike (www.ulrike-strickt.de), Wollschnegge (www.wollschnegge.de) und Angela (www.myblog.de/angela).

Als Einstiegsprojekt habe ich mich für einen kompletten Mini-FI-Pullover entschieden, um alle Schritte einmal im Kleinen durchzuarbeiten. Mal schauen, wann ich das erste Mal um Hilfe schreien muss in der Gruppe.

1. Schritt: Passende Wolle suchen


2. Schritt: Muster suchen und Farben darauf abstimmen
Aus dem Buch von Ann Feitelson (The Art of Fair Isle Knitting) habe ich mir das Muster vom Isleburgh Cardigan ausgesucht und es auf meine vier Farben abgespeckt. Auf dem Papier sieht es trotzdem ganz gut aus. Auch das mehrfarbige Bündchen kann ich hier mal üben. Die finde ich immer ganz faszinierend von der Wirkung.

3. Schritt: Berechnen der Maße
Als nächstes muss ich jetzt mal sehen, mit wie vielen Maschen ich stricken will. Als Modell werde ich mir wohl unsere Melanie holen (das ist eine von diesen wahnsinnig echt aussehenden New-Born-Baby-Puppen), dann hat sie auch mal was Neues zum Anziehen (und was ganz Edles!).

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